10 Jahre iPhone

Gestern vor 10 Jahren wurde das erste iPhone angekündigt (tatsächlich dachte ich über weite Teile des Tages, dass es heute vor 10 Jahren vorgestellt wurde, weil ich mit meinem Feedreader so sehr in Verzug bin). Das veranlasst viele Menschen, die viel wichtiges zum iPhone-Ökosystem beigetragen haben dazu, über ihre persönliche Erfahrung mit der Keynote zu schreiben .

Tatsächlich habe ich zu diesem Ökosystem nicht viel von Bedeutung beigetragen. Man könnte sogar so weit gehen zu sagen, dass ich gar nichts dazu beigetragen habe. Selbstverständlich hält mich das nicht davon ab, über das originale iPhone und den Tag der Ankündigung zu schreiben. Wo kämen wir denn da hin, wenn ich nur über Dinge schreiben würde, zu denen ich auch wirklich etwas zu sagen hätte. Hier wäre nichts los.

Ich besaß in meinem Leben (bisher) zwei iPhones, das iPhone 4 und das iPhone 5C. Mit beide Geräten war ich sehr zufrieden. Vor allem mit dem iPhone 4, da es das erste qualitativ hochwertige Smartphone war, das ich besaß.
Irgendwann wechselte ich dann zu Android. Warum genau weiss ich eigentlich gar nicht, in der Retrospektive war aber dieser Artikel daran nicht ganz unschuldig. Außerdem fand ich die Idee gut, für knapp 300€ ein vernünftiges Handy (das Nexus 5) zu bekommen.

An den Tag der Ankündigung kann ich mich noch ganz gut erinnern. Solche Tage gibt es manchmal (der nächste Tag in der Reihe, der mir einfällt, ist der 11.09.2001. Die beiden Tage stehen natürlich in keinem Vergleich miteinander).
Den ganzen Tag habe ich natürlich nicht mehr in Erinnerung. Da ich damals 16 Jahre alt war, der Tag ein Dienstag war und die Ferien vorbei waren habe ich vermutlich den Vormittag in der Schule verbracht. Das ist im Grunde aber egal, ich wollte nur auch ein bisschen rumgeklicke im Internet seriöse Recherchearbeit in diesen Artikel mit einfließen lassen.
Nachmittags war ich auf dem Dachboden im Haus eine Freundes, um mir die Probe seiner Band anzuhören. Irgendwann in einer Pause sagte jemand “Ey, Apple stellt heute das iPhone vor, voll krass”.

Davor hatte ich noch nie etwas davon gehört, tatsächlich war mir auch Apple bis dahin kein wirklicher Begriff. Auch danach bekam ich vom iPhone nicht viel mit.
Wirklich bewusst wurde mir das iPhone erst, als auch Freunde von mir eins hatten. Zwei Dinge sind mir dabei besonders im Gedächtnis geblieben: Das man sich Wecker für verschiedene Tage und Uhrzeiten erstellen und benennen konnte und die Pinch-to-Zoom-Geste, die irgendwie… Spaß machte.

Mein erste iPhone sollte ich dann erst 3 Jahre später bekommen. Trotzdem bemerkenswert, dass ich mich an diesen Tag noch erinnern kann, obwohl er für mich keine weitere Bedeutung hatte. Das iPhone, verrückt.

Wir kochten das hier am Wochenende nach. Die größte Herausforderung war es dabei, daran zu denken, dass Red Pepper Flakes nichts mit Pfeffer zu tun haben. Ansonsten ein schnelles Gericht, das besser aussieht als es schmeckt. Es schmeckt nicht schlecht, aber eben nicht so gut wie man beim Gesicht der Frau aus dem Video vermuten könnte.

Disclaimer: Da ich am Kochprozess mitgewirkt habe ist es durchaus möglich, dass das Gericht an sich sehr gut schmeckt, nur eben nicht, wenn ich daran beteiligt bin.

Wir sind jetzt unter uns

Seit einiger Zeit bietet mein Hoster gezwungenermaßen mit LetsEncrypt ein kostenloses SSL-Zertifikat im Plesk an. Heute habe ich das ganze endlich eingerichtet. Das ganze lief weniger reibungslos als man vermuten sollte, aber hier sind wir, vor der URL wird ein grünes Schloß angezeigt. 🎉

Das stimmt zumindest für die Startseite, die meisten anderen Seiten haben noch Mixed-Content. Da liegt so viel alter Kram rum, dass auch MySQL-Queries nur mittel viel gebracht haben. Das muss ich mal händisch aussortieren, vielleicht frische ich bei der Gelegenheit auch die alten Posts gleich mal ein bisschen auf. Viele sind kaputt und das ist schade.

(Um WordPress auf https umzuziehen empfiehlt sich übrigens dieser Artikel und eine Freundschaft mit Timo)

The movie that doesn’t exist and the Redditors who think it does →

Amelia Tait:

On 11 August 2015, the popular gonzo news site VICE published a story about a conspiracy theory surrounding the children’s storybook characters the Berenstain Bears. The theory went like this: many people remember that the bears’ name was spelt “Berenstein” – with an “e” – but pictures and old copies proved it was always spelt with an “a”. The fact that so many people had the same false memory was seen as concrete proof of the supernatural.

Insgesamt ein ziemlich spannender Artikel und ein spannendes Thema. Viele Leute erinnern sich anders an etwas, als es zu seien scheint. Warum genau weiss aber niemand so richtig. Beim Lesen hätte ich schwören können, einen Film der Shazaam heißt als Kind auch mal gesehen zu haben. Sicher bin ich mir da natürlich nicht. Ich bin mir nur sicher, mal einen Film mit einem Genie gesehen zu haben. Ich glaube, grade aus solchen Sachen entsteht auch diese Überzeugung vieler Leute, den Film schon mal gesehen zu haben, auch wenn es ihn scheinbar nie gab.

Natürlich bewegt man sich damit recht nah an irgendwelchen Verschwörungstheorien und Übernatürlichem, aber ganz Lustig ist es trotzdem, sich mit dem Thema zu beschäftigen. (Das geht Beispielsweise im passenden Subreddit)

Sowas wie eine Review: Lights Out

Eine gruselige Gestalt, die sich nur im Dunklen aufhalten kann und verschwindet, sobald das Licht an ist. Dem ein oder anderen kommt das Konzept vielleicht bekannt vor. Das Liegt daran, dass Lights Out auf dem gleichnamigen Youtube-Kurzfilm basiert, der 2013 die Runde machte.
Für den knapp 3 Minuten langen Clip funktioniert die Idee sehr gut. Aber kann man die Idee auch für einen Film über 90 Minuten ziehen? Die kurze Antwort ist: Ja, irgendwie schon.

Um soviel vorweg zu nehmen: Lights Out ist mehr als ich erwartet hatte, aber auch kein Meisterwerk. Es ist ein ordentlicher Film, bei dem ich mich unterhalten fühlte. Ich würde ihn mir aber auch nicht unbedingt noch einmal ansehen. Also, wenn mich jemand zwingen würde vermutlich schon. Dann wäre das auch gar nicht so schlimm. Aber sonst eher nicht.

Bei Horrorfilmen kann ich mit Jumpscares (genauso wie mit viel Blut und Gore) in der Regel nicht viel anfangen. Ein guter Horrorfilm muss mich Mürbe machen, sodass ich dauerhaft Angst habe, und mich nicht nur ab und zu erschrecke. Lights Out schafft das teilweise. Zwar stecken auch einige Jumpscares im Film, jedoch sind diese so verteilt, dass man nicht bei jeder Gelegenheit damit rechnet und sich wenigstens immer erschreckt.
Das mit der Angst klappt so halbwegs. Grade am Anfang hat die Gestalt, die im Dunkeln rumlungert viel Reiz, vor allem, weil man eigentlich nicht viel von ihr sieht. Zum Ende hin nimmt das leider ab und man bekommt das Monster auch mal bei Licht zu Gesicht. Das entzaubert leider viel.

Apropos Ende: Das ist Unfug und gefiel mir gar nicht. Eine Mutter, die die ganze Zeit nicht klar denken kann rafft sich auf einmal auf und wird zur Heldin. Naja.
Generell ist die ganze Geschichte wie immer recht weit hergeholt. Aber das lässt sich bei der Grundidee des Films vermutlich nur schwer vermeiden.

Positiv anzumerken ist übrigens, dass die Autoren es schafften, eine menschliche Rolle so zu schreiben, dass sie wirkt wie ein Hund.

★★★☆☆

Anmerkung: Diese Review spiegelt meine Meinung wieder. Ich habe keine Ahnung von Filmen, daher ist meine Meinung vielleicht anders als deine. Das ist okay.

Hamburg, Dezember 2016

A Single Concussion May Have Lasting Impact →

Gretchen Reynolds:

Young people who had experienced a single diagnosed concussion — which the researchers categorized as a mild traumatic brain injury — were much more likely than the nation’s general population and than their own siblings to be receiving medical disability payments as adults.

They also were significantly more likely to have sought mental health care and much less likely to have graduated from high school or to have attended college than their uninjured brother or sister.

And they were about twice as likely as an uninjured sibling to die prematurely.

When I was in 3rd grade I fell head first from the ladder of the 3 metres diving platform in our local pool and incurred a basal skull fracture.
For most of my life I’ve been asking myself if I would suffer of any consequences later in my life. Turns out: I might. But it’s more likely I won’t:

“The majority of individuals who had diagnoses of brain injury in our study did not experience adverse outcomes,” Dr. Fazel says.

For now, I’m feeling fine.

This simple hack boosted my productivity by 200%

Stop reading about productivity hacks all day. Sit down and get your work done. Take regular breaks, then keep on working. Do one Task at a time until you’re done. Yes, it’s hard, of course it’s hard, but you have to work to achieve something. Reading articles on productivity won’t make you more productive. Being productive will.

Don’t take this article as me being arrogant. It’s mostly a reminder for myself.

MegaQuiche Rising

Gestern redeten Timo und ich (endlich) mal wieder und nahmen das auf. Das Ergebnis findet sich oben.

Why The 8-Hour Workday Doesn’t Work – Forbes →

Mich beschäftig das Konzept eines Arbeitstages jetzt seit etwa vier Jahren und in jedem dieser Jahre wurde gefühlt mindestens ein Artikel geschrieben, laut dem ein 8-Stunden Arbeitstag nicht funktioniert (und vermutlich auch schon in allen Jahren davor, seit das Internet erfunden wurde). Tatsächlich ist diese ganze Idee also nicht wirklich neu. Außerdem bekomme ich immer Bauchschmerzen, wenn sich ein Artikel auf “eine neue Studie” stützt, die dann aber nicht verlinkt wird.

Service Feature: Die “Studie” kommt übrigens von der Draugiem Group und den Daten aus einer ihrer Apps. Sie ist von 2014, hier ist der Link.

Was in diesem Artikel angesprochen wird klingt aber durchaus sinnvoll:

The eight-hour workday was created during the industrial revolution as an effort to cut down on the number of hours of manual labor that workers were forced to endure on the factory floor. This breakthrough was a more humane approach to work 200 years ago, yet it possesses little relevance for us today.

Auch das ist aber keine bahnbrechende Weltneuheit. Warum ich diesen Artikel hier erwähne (obwohl er mich offenbar nicht sonderlich beeindruckt) ist aber das hier:

The ideal work-to-break ratio was 52 minutes of work, followed by 17 minutes of rest.

Das probiere ich seit ein paar Tagen aus und es funktioniert recht gut. Ich habe bisher drei oder vier mal versucht, mit der Pomodoro-Technik zu arbeiten, fand die pausen im Verhältnis zur Arbeitszeit aber immer etwas kurz. Mit den längeren Chunks klappt das deutlich besser.